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Rallye Dakar 2009
[21.01.2009]
Einmal Buenos Aires und zurück - Franz Echter auf dem fünften Platz
Spannend und staubig ging es zu bei der Rallye Dakar 2009 in Südamerika. Ein Team hatte das Ziel jedoch klar vor Augen: Franz Echter und seine Beifahrer Detlef Ruf und Artur Klein beendeten am 18. Januar die härteste Wettfahrt der Welt auf Platz fünf – ein Riesenerfolg für Echter, der nach neun Jahren Erfahrung im Assistenztruck, die Dakar zum ersten Mal als MAN-Werksfahrer bestritt.
Den Gesamtsieg in der Lkw-Wertung holte der Russe Firdaus Kabirov. Mit knappem Vorsprung setzte er sich gegen seinen Konkurrenten und fünffachen Dakar-Sieger Vladimir Chagin durch und entschied zum zweiten Mal nach 2005 die Truck-Wertung für sich.
Anspruchsvolle Strecke Die 9.000 Kilometer lange Strecke in Südamerika hatte es von Anfang an in sich. Gleich am ersten Tag schränkte ein puderartiger Staub die Sichtverhältnisse stark ein und sorgte für etliche Un- und Ausfälle. Auch die beiden MAN Teams um Hans Stacey, dem Gewinner der Dakar 2007, sowie Franz Echter hatten zu kämpfen: Reifenschäden und ein Lüfterdefekt kosteten sie gleich zu Beginn wertvolle Zeit.
Für Stacey ging es auch auf den nächsten Etappen holprig weiter, was ihn schließlich am sechsten Tag dazu zwang, das Rennen wegen technischer Schwierigkeiten aufzugeben. Franz Echter und sein Team kämpften sich indes nach vorne. Ob über den 4700 Meter hohen San-Francisco-Pass in den Anden oder durch die Atacama-Wüste im Norden Chiles der Münchner und sein Team hatten ihren Truck im Griff und meisterten alle Hindernisse. „Heute haben wir zum ersten Mal auf einer Dakar geschaufelt“, berichtete Echter zum Beispiel nach der zwölften Etappe, die über weiche Sanddünen ging.
Drittbeste Fahrzeit
An den letzten beiden Tagen zeigte der MAN-Werksfahrer noch einmal seine Klasse und kam jeweils mit der drittschnellsten Zeit ins Etappenziel. „Ich widme die beiden Podiumsplätze dem Team, das unheimlich motiviert gearbeitet, uns toll unterstützt und den Truck immer bestens vorbereitet hat“, erklärte Franz Echter im Ziel.
Insgesamt 15 anspruchsvolle Tagesetappen mussten die Fahrer meistern, bevor sie ihr Ziel erreichten: Dabei ging es quer durch Argentinien bis nach Chile, dort an der Küste des Pazifischen Ozeans entlang in den Norden hinauf und dann wieder zurück auf die andere Seite des Kontinents, zum Startpunkt Buenos Aires. Mit einer großen Parade im Zentrum von Buenos Aires verabschiedete sich schließlich der Motorsport-Tross von seinen zahlreichen südamerikanischen Fans.
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